Fachbereich Anästhesie
Das Anästhesieteam des COC Allgäu (2 Fachärzte für Anästhesie, 2 Fachschwestern für Anästhesie und 2 Krankenschwestern) begleitet Sie im Verlauf Ihrer Behandlung vom Narkosevorgespräch bis nach der Operation.
Im COC Allgäu wird ein großes Spektrum an Narkoseverfahren durchgeführt - mit einem besonderen Schwerpunkt im Bereich der rückenmarksnahen und peripheren Regional-anästhesien. In manchen Fällen kann durch eine Kombination von Voll- und Teilnarkose eine lange anhaltende und optimale Schmerzfreiheit nach der Operation erreicht werden.
Im einzelnen werden folgende Verfahren angeboten:
- Interskalenärer Block
- Betäubung von Nerven im Bereich des Halses (interskalenär) für Eingriffe im Schulterbereich
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Vertikal-Infraklavikulärer Block
Betäubung im Bereich des Schlüsselbeins (Klavikula) für Eingriffe an Hand. Ellbogen und Operarm -
Axilläre Plexusblockade
Betäubung im Bereich der Achselhöhle (Axilla) für Eingriffe an Hand und Ellenbogen -
Femoralisblock
Regionalanästhesieverfahren zur Betäubung des Femoralisnerven im Bereich der Leiste. Ideales Verfahren zur Schmerzausschaltung nach größeren Eingriffen im Kniebereich (Kreuzband-Ersatz, Kniescheiben-Operationen) -
Distaler Ischiadikusblock
Regionalanästhesieverfahren, bei dem der untere Bereich des Ischias-Nerven betäubt wird. Eignet sich für Eingriffe am äusseren Sprunggelenk und dem gesamten Fuß -
Hand- und Fußblock
Durch die gezielte Betäubung der Nerven im Bereich des Handgelenkes (Handblock) oder in Höhe des Sprunggelenkes (Fußblock) können diese Körperteile für mehrere Stunden gefühllos gemacht werden
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Spinalanästhesie
Rückenmarksnahe Technik, z.B.: zur Betäubung eines ganzen Beines oder auch der unteren Körperhälfte für Eingriffe an den Beinen, dem Genitale, der Analregion oder auch des Unterbauches geeignet
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Narkoserisiko - Statistik | 395.32 KB |
Das Narkose-Risiko
„Wie hoch ist dabei das Risiko der Narkose?“. Aus meiner eigenen langjährigen Erfahrung weiß ich, dass die meisten Patienten eher Angst vor der Narkose als vor der Operation haben. Daher habe ich Ihnen als Download eine aktuelle Tabelle bereitgestellt, die in der Zeitschrift ´Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie´ im März 2009 erschienen ist. Aus dieser Tabelle lassen sich die statistischen Risiken entnehmen.
Halten Sie sich bitte an die „Spielregeln“, die wir im Narkosevorgespräch vereinbaren:
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Nüchternheit
Letzte Mahlzeit am Abend vor der Operation bis spätestens 24 Uhr,
letztes Trinken bis zwei Stunden vor der Operation (klare Flüssigkeiten = Wasser, Tee, aber kein Kaffee, keine Milchshakes usw.)
- Kein Nikotin am OP-Tag!
- Einnahme der Medikamente, wie im Narkosegespräch vereinbart
Die Kombination aus Technik, Erfahrung, Teamarbeit und persönlichem Verhalten sollte das Risiko für Sie auf dem geringstmöglichen Level halten.

