Dr. med. Christian Thoma
Dr. Thoma ist als Unfallchirurg und Orthopäde Spezialist für arthroskopische Gelenkoperationen. Es werden im COC nahezu alle arthroskopisch durchführbaren Operationen angeboten, wie: Kreuzbandchirurgie
Meniskus- und Knorpelchirurgie inkl. Knorpelersatzoperationen
Schulterchirurgie
Ellbogenchirurgie
Sprunggelenkschirurgie
Das Spektrum umfasst auch: Handchirurgische Eingriffe
Vorfußchirurgie
Knochenchirurgie und Metallentfernungen
Chirotherapie
LASER-Chirurgie
Kosmetische LASER-Behandlungen
Unfallchirurgische und orthopädische Gutachten
- ARTHROSKOPISCHE OPERATIONEN
Im COC werden pro Jahr ca. 1000 arthroskopische Eingriffe durchgeführt. Durch rasante Fortschritte der medizinischen Forschung konnte in den letzten 10 Jahren eine erhebliche Erweiterung der Rekonstruktionsmöglichkeiten aller Gelenke über die „Schlüssellochchirurgie“ erreicht werden. Selbst aufwändige Operationen wie z.B. Rotatorenmanschetteneingriffe an der Schulter und Kreuzbandoperationen können über kleinste Öffnungen mit wenigen Gewebeschäden und hohen Erfolgsaussichten durchgeführt werden. Um hier den neuesten Stand zu halten, finden häufige Teilnahmen an nationalen und internationalen Kongressen und Schulungen statt, wie auch Hospitationen an renommierten arthroskopischen Einrichtungen in Europa und den USA. Das COC ist auch Hospitationszentrum für Fremdärzte, die hier neue Entwicklungen erlernen. Sehr viele arthroskopische Eingriffe erlauben eine wesentlich schnellere Mobilisation des Patienten. Dadurch werden Muskelabbau und Bewegungseinschränkungen minimiert. Unterstützt wird dies auch dadurch, dass die Mitarbeiterinnen des COC schon bei Festlegung des OP-Termins die Krankengymnastik am Folgetag nach dem Eingriff organisieren.
Seit Jahren werden im COC sämtliche Eingriffe an der Schulter arthroskopisch, d.h. ohne großen Hautschnitt durchgeführt. Ermöglicht wird dies durch mittlerweile sehr ausgereifte Ankertechniken und Zielgeräte sowie glasklare hochauflösende Optiken. Der Vorteil für den Patienten liegt auf der Hand. Die Wundschmerzen sind wesentlich minimiert, die Mobilisation kann erheblich schneller und schmerzärmer erfolgen. Es werden im COC über 300 Schultereingriffe pro Jahr durchgeführt. Hauptsächlich sind dies Rekonstruktionen der Rotatorenmanschette (Sehnenrefixationen), Knochenerweiterungen bei Engpasssyndromen und Stabilisationen nach Schulterverrenkungen sowie Erweiterungen des Schultereckgelenkes und Beseitigungen von Verkalkungen. Diese Eingriffe sind sehr komplikations- und beschwerdearm mit hohen Erfolgsaussichten und entsprechen höchsten internationalen Standards.
Im COC werden pro Jahr ca. 150 Ersatzoperationen des Vorderen Kreuzbandes ausschließlich arthroskopisch (d.h.durch Schlüssellochchirurgie) durchgeführt. Seit einem Jahr erfolgt dies im COC in der sogenannten „double bundle“ (Doppelbündel) Technik, die dem modernsten internationalen Standard entspricht. Dies bedeutet, dass das abgerissene Vordere Kreuzband wieder anatomisch als Doppelbündel rekonstruiert wird, was zu einer wesentlich besseren Stabilität führt. Als körpereigene Transplantate werden hierfür zwei Sehnen des Beines verwendet. Studien zufolge kehren 95% der so Operierten wieder zu ihrer ursprünglichen körperlichen Aktivität zurück. Die Vollbelastung kann innerhalb von 1-2 Wochen erreicht werden.
Hiervon werden im COC pro Jahr 600 bis 700 durchgeführt. Bei nahezu allen arthroskopischen Eingriffen am Kniegelenk kann innerhalb weniger Tage die Vollbelastung erreicht werden. Häufige Indikationen hierfür sind Meniskusverletzungen, die oft mittels Meniskusnaht, wie auch durch die Entfernung einklemmender Meniskuslappen versorgt werden können. Eine weitere Rolle spielen Ersatzoperationen bei Knorpelschäden durch körpereigene Transplantationen oder die Implantation von Knochenersatzmaterialien Auch bei noch nicht allzu weit fortgeschrittenen Arthrosen kann durch eine arthroskopische Gelenksäuberung oft ein über Jahre zufrieden stellendes Resultat erzielt werden.
Auch am Ellbogen kann durch gewebsschonende, minimalinvasive Operationen ein guter Therapieerfolg erzielt werden. Indikationen hierfür sind insbesondere der Laterale Ellbogenschmerz (Tennisarm), die Bergung freier Gelenkkörper sowie die Beseitigung einklemmender Schleimhautfalten.
Am Sprunggelenk können minimalinvasive Eingriffe mit großem Erfolg durchgeführt werden. Hier sind insbesondere die Behandlung von Knorpelschäden und die Abtragung einklemmender Knochenzacken zur erwähnen. In letzter Zeit gewinnt auch hier zunehmend die Knochen-Knorpeltransplantation mit körpereigenen oder künstlichen Transplantaten an Bedeutung.
Sämtliche gängige handchirurgische Operationen werden in großen Zahlen mehrfach die Woche durchgeführt. Hierzu zählen die Karpaltunneloperation, die Entlastungseingriffe bei Schnellenden Fingern, die Entfernung von Überbeinen wie auch komplexere Eingriffe wie bei der Dupuytren´schen Kontraktur. Handchirurgische Notfallversorgung.
Hierzu zählen insbesondere die sehr häufig durchgeführte Korrektur der X-Großzehe (Hallux valgus) wie auch die von Hammer- und Krallenzehen. Hierzu werden verschienene OP-Verfahren mit und ohne Implantate durchgeführt.
Im Rahmen der Notfallversorgung und auch geplant werden operative Versorgungen von Knochenbrüchen durchgeführt. Metallentfernungen erfolgen ebenfalls in großer Zahl.
Dr. Thoma verfügt über die Zusatzbezeichnung „Chirotherapie“, die der Manuellen Medizin entspricht und insbesondere bei Rückenschmerzen eingesetzt wird.
Als Fachärzte für „Spezielle Unfallchirurgie“ sind Dr. Thoma und Dr. Schupp als D-Ärzte für die Berufsgenossenschaften zuglassen und dürfen somit sämtliche Arbeitsunfälle und deren Folgen behandeln. Hierzu gehört auch die Anfertigung von Gutachten für die gesetzliche und private Unfallvesicherung.
Medizinische und chirurgische LASER-Behandlungen.

